Zuckerkonsum in den Griff bekommen

Das versteckte Gift

Wie bekomme ich meinen Zuckerkonsum in den Griff?

Wie schaffe ich es meinen Zuckerkonsum zu regulieren und mich nicht weiter vom Zucker „knechten“ zu lassen?

Das klingt zunächst einmal wie eine sehr große Herausforderung. Ist aber deutlich einfacher, als es im ersten Moment erscheint. Um aus der Zuckerfalle herauszukommen ist es wichtig sich einige Zusammenhänge bewusst zu machen.

✏️ Wo ist der Zucker überall versteckt und welche Gefahren bringt er mit sich?

Weil der Zucker so „gut schmeckt“, versüßen die Lebensmittelhersteller heutzutage fast alle ihre Produkte damit. Er ist zu finden in Ketchup, Joghurt, Suppen, Gurken, Säften und natürlich in Limonaden und Cola usw.. Da Zucker jedoch mittlerweile Millionen Menschen übergewichtig und krank macht, findet allmählich ein Umdenken statt.

So warnen Wissenschaftler mittlerweile eindringlicher, dass zuviel Zucker eine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Auch die Politik reagiert und sieht die großen Mengen an Zucker in der Babynahrung mittlerweile kritisch.

„Mit immer mehr Studien überführen Forscher den Zucker als problematisch. Wer viel Zucker isst, nimmt mit großer Wahrscheinlichkeit zu und steigert das Risiko für Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfälle und Herzinfarkte.“ „“Krank machendes Übergewicht durch ungesunde Ernährung wird in Deutschland zum immer größeren Problem…“, sagt Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Julia Klöckner der Süddeutschen Zeitung.“ *

✏️ Weshalb ist überhaupt soviel Zucker in den Lebensmitteln?

Die Produzenten wollen große Mengen ihrer Lebensmittel verkaufen und die Konsumenten können vom Zucker gar nicht genug bekommen.

Das wiederum hat u.a. die beiden folgenden Gründe:

1.

Süßes schmeckt fast allen Menschen gut. So mögen z.B. nicht nur Schulkinder die berühmte Schokoladen-Creme als Brotaufstrich am Morgen sondern auch viele Erwachsene würden dafür alles stehen und liegen lassen.

Zucker hat viele Kalorien (also Energie), was in der Steinzeit noch überlebensnotwendig war – viel Energie zu erhalten, da Nahrung schwerer zu beschaffen war – ist heute in dieser Form nicht mehr erforderlich. Von klein auf hat sich unser Gehirn eingeprägt, dass Süßes „gut“ und „lecker“ ist und „einfach dazugehört“. Zum Beispiel als Dessert nach dem Essen, wenn Freunde zu Besuch kommen wird etwas Süßes auf den Tisch gestellt oder die Tafel Schokolade vor dem Fernseher bzw. für die Kollegen im Büro. Durch das Verlangen nach Süßem und der heutzutage übermäßigen Versorgung mit Nahrungsmitteln in der westlichen Welt, entsteht ein Überschuss an Kalorien, der wiederum als Fett im Körper gespeichert wird.

2.

Ein zweiter Grund, weshalb wir viel Süßes essen können ist uns schon seit unserer Kindheit bekannt und auch heute im Erwachsenenalter bestens vertraut. Mit Zucker bzw. Süßem kann man schnell getröstet werden oder „sich selbst etwas gutes tun“ nach einem langweiligen oder stressigen Tag. Das rasante Tempo mit dem z.B. Traubenzucker in Zellen, Blut und ins Gehirn schießt, führt zu einem regelrechten Kick. Glücksbotenstoffe werden ausgeschüttet und wir fühlen uns kurzfristig besser. Dieses angenehme Gefühl ist jedoch trügerisch und nur von kurzer Dauer. Nach einer Weile kommt der Hunger nach Süßem wieder zurück und verstärkt sich mit der Zeit noch.

✏️ Was ist der erste Schritt aus der Zuckerfalle?

Der erste Schritt ist Dir zunächst bewusst zu werden, wann, wo und wieviel Zucker Du täglich zu Dir nimmst. Gibt es Momente in denen Du automatisch zur Schokolade greifst z.B. vor dem Fernseher oder ist erst gar nicht an ein „Überleben“ des Tages zu denken, wenn Du morgens nicht Dein Schoko-Creme Brot der berühmten Marke verzehrt hast?

Beobachte auch, wann Du zu zuckerhaltigem greifst, z.B. wenn Du Dich über Deinen Chef oder etwas anderes ärgerst.

Du kannst Deine Beobachtungen in einem Notizblock, einem Ernährungstagebuch oder im Smartphone dokumentieren.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit, Jürgen

*Quelle:

Balser, Markus und Kläsgen, Michael: „Das Zucker-Zeitalter geht zu Ende“. In: sueddeutsche.de. Stand: 27.10.2018. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zucker-gesundheit-verbot-1.4186606/ (abgerufen am 21.11.2018).

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